在3月8日紀念西藏自由抗暴67周年線上大會的發言
我向全球大家庭的所有兄弟姐妹致以問候,感謝上帝,我們得以通過線上會議,共同紀念1959年西藏起義。我以基督教牧師的身份向大家、特別向所有藏族兄弟姐妹致以問候,基督教信仰中有三件事尤為重要:
我想用保羅寫給哥林多教會的一段話來鼓勵大家:“如今常存的有信,有望,有愛;這三樣,其中最大的是愛。”(哥林多前書 13:13)
在任何情況下,我們都絕不能放棄對西藏自由的信念和希望。世界上任何民族、任何國家都不應被剝奪其自治權、宗教信仰和文化的權利!我們人類之間的愛,必須是我們作為全球大家庭成員共同生活的準則。
盡管中國禁止在被占領的西藏提及達賴喇嘛的名字,但我作為福音教會的一名牧師,仍想以這篇簡短的致辭向尊者達賴喇嘛致以問候,並向他保證,我們與西藏人民站在一起,並將不遺餘力地要求和倡導西藏的獨立和自由。
我們作為自由國家的兄弟姐妹,必須聲援被壓迫和占領的西藏的兄弟姐妹,發出我們的聲音,並不斷向世界宣告中國的不公。西藏必須重獲獨立和主權。
我們絕不能氣餒,必須堅持不懈地要求西藏建國。
因此,我提醒中國,劉曉波在《零八憲章》第六條中所說:“切實保障人權。維護人的尊嚴。”
如果中國政府能夠聽取人權方面的呼籲,我們也不必擔憂台灣的未來,台灣的兄弟姐妹們也不必遭受西藏那樣的不公。
為我們對更美好世界的希望、我們的信仰以及那驅使我們心向善的愛,我獻上聯合國主導的信念祈禱:
“自由的上帝,今天,我們全心全意地將生命奉獻給全人類的自由事業。
我們的地球在浩瀚的宇宙中不過是一顆渺小的星辰。我們有責任讓它成為一個沒有戰爭蹂躪、沒有饑餓和恐懼、沒有因種族、膚色或意識形態而遭受無謂分裂的星球。請賜予我們勇氣和遠見,讓我們從今天開始這項事業,使我們的子孫後代有朝一日能夠自豪地繼承人類的名號。”
但最重要的是,請賜予我們兄弟姐妹情誼,不僅在今天,更在我們未來的歲月裏。
——這並非言語上的兄弟姐妹情誼,而是行動上的兄弟姐妹情誼。我們都是地球之子——
請賜予我們這簡單的認知。如果我們的兄弟遭受壓迫,那麽我們也遭受壓迫。如果他們挨餓,我們也會挨餓。如果他們的自由被剝奪,那麽我們的自由也無從保障。請賜予我們共同的信念:人人享有面包與和平——人人享有正義與公義、自由與安全、平等的機會與平等的機遇。
這信念讓我們不僅在自己的家園,也在全世界盡己所能。懷著這份信念,
讓我們攜手邁向我們親手創造的純凈世界。阿門。
Rede Tibetkonferenz 8. März 2026
Ich grüße alle Schwestern und Brüder der Weltenfamilie, wie wir sie auch in diesem Jahr wieder erfreulicherweise durch die Online-Konferenz zu Tibet Uprising 1959 abbilden.
Ganz besonders grüße ich die Schwestern und Brüder, alle Tibeterinnen und Tibeter.
Ich grüße Euch alle als Geistlicher der christlichen Religion, in der drei Dinge besonders wichtig sind:
Ich möchte uns allen Mut zusprechen mit einem Wort des Paulus an die Gemeinde in Korinth: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1. Korinther 13,13)
Wir dürfen den Glauben und die Hoffnung an ein befreites Tibet nie und nimmer aufgeben. Kein Volk und keine Nation in unserer Welt darf seiner Eigenständigkeit, seiner Religion und seiner Kultur beraubt werden! Die Liebe unter uns Menschen muss der Maßstab für das Miteinander in der Weltenfamilie sein.
Wenn China auch verbietet den Namen Dalai Lama im besetzten Tibet zu nennen, möchte ich Seine Heiligkeit, Kundün, hiermit, mit dieser kleinen Rede, als Geistlicher der evangelischen Kirche grüßen und ihm versichern, dass wir an der Seite des tibetischen Volkes stehen und nicht aufhören werden, die Eigenständigkeit und Freiheit Tibets zu fordern und sich dafür einzusetzen.
Wir, als Geschwister in freien Nationen, müssen uns für die Geschwister im unterdrückten und okkupierten Tibet einsetzen, unsere Stimmen erheben und nie nachlassen die Ungerechtigkeit Chinas in die Weltöffentlichkeit zu verkünden. Tibet muss seine Eigenständigkeit und Souveränität zurückerhalten.
Und wir dürfen nicht müde werden und müssen unablässig die Eigenstaatlichkeit Tibets einklagen. Deshalb erinnere ich China an Worte Liu Xiaobos in Punkt 6 der Charta 08:
„Wahrung der Menschenrechte. Die Garantie der allgemeinen Menschenrechte muss strikt eingehalten und die Menschenwürde respektiert werden.“
Wenn die Regierung Chinas sich an die Worte der Menschenrechte orientieren würde, müssten wir uns auch keine Sorgen um die Zukunft Taiwans machen, damit die Geschwister in Taiwan nicht die Ungerechtigkeit Tibets erfahren müssten.
Ich möchte für unsere Hoffnung auf eine bessere Welt, für unseren Glauben und für die Liebe, die unser Herzen zum Guten bewegt, ein Gebet der Vereinten Nationen beten:
„Gott der Freien, wir verpflichten unsere Herzen und Leben heute der Sache der gesamten freien Menschheit. Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.
Doch vor allem gewähre uns Brüderlichkeit, nicht nur für den heutigen Tag, sondern für alle unsere Jahre – eine Brüderlichkeit nicht der Worte, sondern der Handlungen und Taten. Wir alle sind Kinder der Erde – gewähre uns dies einfache Wissen. Wenn unsere Brüder unterdrückt werden, dann werden wir unterdrückt. Wenn sie hungern, hungern wir. Wenn ihnen die Freiheit genommen wird, dann ist unsere Freiheit nicht sicher. Gib uns einen gemeinsamen Glauben, dass der Mensch Brot und Frieden kenne – dass er Recht und Gerechtigkeit, Freiheit und Sicherheit, gleiche Möglichkeiten und gleiche Chancen sein Bestes zu tun, nicht nur in unseren Heimatländern, sondern in der ganzen Welt. Und in diesem Glauben lass uns auf die reine Welt zumarschieren, die unsere Hände erschaffen können. Amen.“
Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit! Euer Bruder Roland



















